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© 2008 Witte Stahl- und Metallbau GmbH

 

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Witte Stahl- und Metallbau GmbH,
seit 1930
    Profil
 

Am 01. September 2005 jährte sich zum 75. Mal der Tag, an dem die Firma Witte in Otterndorf Ihren Anfang nahm. Was vor 75 Jahren als Schmiede in der Großen Ortstraße seinen Anfang nahm, präsentiert sich heute in der Raiffeisenstraße als moderner mittelständischer Handwerksbetrieb im Stahl- und Metallbau.

Am 01. September 1930 pachtete Ernst Friedrich Witte von dem Schmiedemeister Georg Reuter die alte Schmiede in der Großen Ortstraße in Otterndorf. Ernst Friedrich Witte entstammte einer alten Schmiedefamilie in Schneverdingen, deren Wurzeln bis auf das Jahr 1695 zurückgehen. Bei der Werkstatt in der Großen Ortstraße handelte es sich um eine typische Landschmiede, die alle anfallenden Schmiedearbeiten auf den umliegenden Bauernhöfen in Westerende Otterndorf übernahm.
Dabei erwies es sich zum Vorteil, dass sich in der unmittelbaren Nachbarschaft noch ein Stellmacherbetrieb befand. Darüber hinaus nahmen Fischer und Ewerführer die von Ernst Friedrich Witte angebotenen Dienstleistungen gerne entgegen, wenn es an Bord ihrer Schiffe etwas zu reparieren gab. Bei allen Tätigkeiten standen aber der Wagenbau, die Reparatur von Ackergeräten sowie der Hufbeschlag an erster Stelle.

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Ernst Friedrich Witte

 

In der politisch und wirtschaftlichen schwierigen Zeit Anfang der 30er Jahre waren die Arbeiten auf den Ewern und Fischkuttern im Otterndorfer Hafen eine sichere und oft die einzige Einnahmequelle.

In der Schmiede arbeiteten außer Meister Witte stets ein oder im Sommer auch zwei Schmiedegesellen und Lehrlinge.

Nach dem Zweiten Weltkrieg ging dieser Erwerbszweig mit der Modernisierung in der Landwirtschaft zurück und kam Ende der 50er Jahre ganz zum erliegen.

Mit dem Weggang der Otterndorfer Krabbenfischer und dem gänzlichem Verschwinden der Ewer, brach auch dieser Erwerbszweig zusammen.

Währenddessen erlernte Sohn Walter bei Schmiedemeister Hermann Oellerich in Isensee das Schmiedehandwerk und trat somit in die Fußstapfen seines Vaters.

Wohl auch wegen der rückläufigen Arbeitsaufträge entschloss sich der Junggeselle, in den Südwesten unseres Heimatlandes zu gehen, wo die Wirtschaft bereits boomte.
In einigen größeren Betrieben der Metallbranche lernte er viel hinzu und erweiterte seinen Gesichtskreis. 1959 legte er in Frankfurt a. M. die Meisterprüfung im Schlosserhandwerk ab.

Seine in der Metallbranche erworbenen Kenntnisse konnte er in den elterlichen Betrieb im Jahre 1960 gut verwenden. Hier hatte bereits Altmeister Witte die Weichen „Weg von den Dienstleistungen für die bäuerlichen Betriebe und Hin zum Stahl- und Metallbau“ gestellt. Von nun an leitete aber Walter Witte die Geschicke des Betriebes.

Anfang der 60er Jahre setzte auch in der Elbe-Weser-Region rege Bautätigkeit ein.
Zunächst spezialisierte man sich auf Türen, Fenster und freitragende Treppen. Ferner wurde auch der Stahlbau in das Programm aufgenommen. Mit dem Stahlbau wuchs auch die Anzahl der Mitarbeiter, um die größeren Aufträge überhaupt ausführen zu können.

Das Betriebsgelände in der Großen Ortstraße platze aus allen Nähten und so entschloss sich Walter Witte, der den Betrieb am 01. Januar 1966 von seinem Vater übernommen hatte, in Otterndorf, Tivoli eine neue Produktionsstätte aufzubauen. Das Land hatte er aus dem Diruf’schen Resthof erstanden. Erst später wurde das umliegende Gelände als Industriegebiet ausgewiesen und der Betrieb erhielt die Adresse: Raiffeisenstraße 19.


Diese Entscheidung Walter Wittes war maßgebend für die heutige mögliche Betriebgröße. In den Jahren 1968-1969 wurden die Betriebsgebäude erstellt und Anfang Januar 1970 bezogen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Firma Witte 37 Mitarbeiter.

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Lagerhalle LABAG

  Zu den bekanntesten Bauten dieser Zeit zählte die große Lagerhalle der damaligen LABAG in Otterndorf. Sie gilt als eine der größten Kornlagerhallen im Elbe-Weser-Dreieck. Über 200 Tonnen Stahl wurden hier bereits verarbeitet und eine Bedachungsfläche von etwa 3000 Quadrat- meter verlegt.
Die Firma Witte war bereits damals für Ihre gute handwerkliche Arbeit bei der Ausführung der Aufträge bekannt. So wurde sie auch überregional gerne in Anspruch genommen.

Am 31.12.1988 schied Walter Witte aus dem Unternehmen aus.

Man kann diese Aera nicht ausklingen lassen, ohne eine Frau zu würdigen, die diese Firma mitgeprägt hat: Walter Wittes Frau Giesela.
Nicht, dass sie die Betriebsabläufe hervorragend kannte, nein, sie kümmerte sich persönlich um die Sorgen und Nöte der Mitarbeiter.
Noch heute sprechen die älteren Mitarbeiter mit hoher Achtung von ihr.

 

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Egon Jark

 

Der Unternehmer Egon Jark

Egon Jark wurde am 22.01.1945 in Ihlienworth geboren und war nicht immer alleiniger Geschäftsführer und Betriebsleiter der Firma Witte Stahl- und Metallbau GmbH.
Der Weg dahin war steinig und lang. Nach der Schulzeit (1959) wollte er eigentlich Kraftfahrzeughandwerker werden.

Wer noch die damalige wirtschaftliche Situation vor Augen hat, weiß, dass dieses Unterfangen für einen Ihlienworther Jungen nahezu unmöglich war.
Man musste damals froh sein, überhaupt eine Lehrstelle zu bekommen. Und dieses Glück hatte Egon Jark.
Bereits als Zehnjähriger war er mit dem Pferd seines Großvaters zum Hufbeschlag zum Schmied Woltmann nach Ihlienworth-Dorf geritten. Während der Meister und Geselle das Pferd beschlugen sah sich der Schuljunge neugierig in der Schmiede um und fragte wohl auch, was es mit diesem und jenen Werkzeug auf sich hatte. Als Meister Woltmann einen Lehrling benötigte, erinnerte er sich an das Interesse des Jungen.

Am 31. März 1962 beendete er die Lehrzeit bei Woltmann mit der Gesellenprüfung. Einen Junggesellen konnte sich der Betrieb nicht leisten uns so musste sich Egon Jark auf Arbeitssuche begeben. Unterstützt wurde er dabei von Schmied Woltmann. Dieser war es auch, der gehört hatte, dass Walter Witte in Otterndorf wieder in den elterlichen Betrieb zurückgekehrt war und im Stahl- und Metallbau bereits Erfolge hatte.

Am 12.10.1962 rief der Meister bei Witte in Otterndorf an und vereinbarte für 20.00 Uhr diesen Tages noch ein Vorstellungsgespräch.

„Du kannst sofort anfangen. Ich brauche Leute“ war der einzige Kommentar von Walter Witte. Und so war für denn 17jährigen Junggesellen der 15.10.1962 der erste Arbeitstag in der Schmiede Witte.

Früh regte sich in Egon Jark der Wunsch nach Selbstständigkeit. Diesen Wunsch verfolgte er mit Ehrgeiz und großem Fleiß. So wurde er – für damalige Verhältnisse äußerst ungewöhnlich – bereits mit 23 Jahren Vorarbeiter in einem Betrieb mit 5 Gesellen und 3 Lehrlingen.
Bei der Ernennung zum Vorarbeiter führte Walter Witte weitsichtige Gespräche mit der Vision, dass er Egon Jark gerne als seinen Nachfolger haben wollte.
Ein erster Schritt dahin war, dass bei der Umfirmierung am 01. Januar 1979 vom Schmiedehandwerk in Witte Stahl- und Metallbau GmbH Egon Jark Mitinhaber dieser Firma wurde.

Am 01. Januar 1989 war sein ehrgeiziger Plan verwirklicht. Er war alleiniger Geschäftsführer und Betriebsleiter der Firma.

Hatte er bis dahin gemeinsam mit Walter Witte die Firma nach vorne gebracht, so setzte er nun alle seine Energie allein für die Firma ein. Das hieß zwei Jahre lang ununterbrochen sieben Tage in der Woche arbeiten, arbeiten, arbeiten,...!

So konnte er innerhalb kurzer Frist den Betrieb enorm vergrößern und auf eine gesunde Finanzgrundlage stellen. 2001 beschäftigte die Firma Witte 93 Mitarbeiter.

2001 war auch das Jahr, in dem die Auftragslage stark einbrach. In dieser Situation zeigte sich der erfahrene Geschäftsmann weitsichtig und vollzog einen Kreuzschnitt, indem er die Belegschaft auf ein notwendige Maß zurückfuhr bei gleichzeitiger enormer Betriebsinvestition.

Diese hochwirksame Maßnahme hatte zum Ziel, im Jahre 2006 seinen Söhnen Peter und Guido einen gesunden Betrieb zu übergeben.

Peter Jark
Diplom-Ingenieur
* 17. September 1970 in Cuxhaven.
Nach mittlerer Reife Maschinenbaulehre
bei der Fa. Empting, Cuxhaven
Verschiedene Weiterbildungsmaßnahmen.
1996 FH Dortmund Dipl. Ing. Maschinenbau, Fachrichtung Stahlbau
1997 Zusatzstudium in Duisburg mit Abschluss Schweißfach-Ingenieur
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Peter Jark

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Guido Jark

  Guido Jark
Diplom-Ingenieur
* 05. August 1973 in Cuxhaven,
verheiratet, 2 Kinder
Nach mittlerer Reife Metallbaulehre
Fachrichtung Konstruktionstechnik
bei der Fa. Voß, Cuxhaven
Verschiedene Weiterbildungsmaßnahmen.
1999 FH Bremen Dipl. Bauingenieur
1997 Schweißtechnk Lehr- und Versuchanstalt mit Abschluss Schweißfach-Ingenieur

 

Durch die aktuelle Betriebsstrategie und die neuesten Umstrukturierungen wird dieser Betrieb, selbst auf dem momentan hart umkämpften Markt weiterhin gute Bestehungschancen haben

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Ernst Friedrich Witte

 

 

 

 

 

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Schmiede Große Ortsstraße

 

 

 

 

 

 

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Walter Witte

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Bau der Produktionsstätte Raiffeisenstraße

 

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Das Betriebsgelände 2005